
Wir gratulieren Dr. Stefan Ritter ganz herzlich zur erfolgreichen Promotion!
In seiner Dissertation „Germination as a Modulation Tool to Improve Legumes as Substrate for an Optimized Lactic Acid Fermentation“ hat Stefan untersucht, wie sich durch gezielte Keimung die Eigenschaften von Hülsenfrüchten verbessern lassen – um Aroma und Verträglichkeit zu optimieren und Flatulenzen zu reduzieren.
Mit dieser Arbeit hat er einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung pflanzlicher Fermentationsprozesse geleistet und damit das Forschungsteam am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie bereichert.
Wir freuen uns mit ihm über diesen Erfolg und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, viel Freude und Erfolg bei seinen kommenden Projekten.
Inhalt
In seiner Dissertation hat Stefan Ritter untersucht, wie sich durch gezielte Keimung die Eigenschaften von Lupinen und Ackerbohnen so verändern lassen, dass sie sich besser für proteinreiche Erfrischungsgetränke eignen. Ziel war es, die Flatulenz-fördernden Oligosaccharide abzubauen, die Proteinlöslichkeit zu erhöhen und das Aroma zu verbessern.
Er entwickelte dafür eine Vorbehandlungsstrategie, bei der die Substrate vor der Milchsäurefermentation moduliert wurden. So konnten alle getesteten Milchsäurebakterienstämme gut wachsen, was die Auswahl geeigneter Stämme erleichterte. Anschließend wurden die Fermentationsparameter optimiert, wobei Temperatur und Fermentationsdauer entscheidenden Einfluss auf das Aroma- und Geschmacksprofil hatten.
Die Arbeit zeigt, dass sich durch die Kombination von Keimung und gezielter Milchsäurefermentation die sensorischen Eigenschaften von Hülsenfrüchten deutlich verbessern lassen, während gleichzeitig die Proteinlöslichkeit steigt und Flatulenz-fördernde Bestandteile reduziert werden.












